Zur Pinte

Veröffentlicht: Februar 6, 2016 von eckenkneipier in Kritik und Rezensionen, Neukölln
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Zur-Pinte_Neukoelln

Neukölln weiß immer noch zu überraschen. So zum Beispiel mit der Fuldastraße; die sich, trotz unmittelbarer Nähe zur Weserstraße, einem kleinen allseits bekannten, gallischen Dorf nicht unähnlich, gegen das Umwandeln der klassischen Eckkneipe zur Hipsterbar auf unaufgeregte Art und Weise wehrt, wie etwa in Form der „Zur Pinte“.  Einer kleinen (wie schon am Namen erkennbar) unprätentiösen, klassischen Eckkneipe.

Was aber nicht heißen soll, dass sie sich komplett gegen den Zeitgeist wehrt. Nein, vielmehr sitzen dort in schöner Eintracht neben den alteingesessenen, brettspielenden Ur-Neuköllnern, englisch sprechende Neu-Neuköllner, die aber auch nicht den Eindruck erwecken dort nur hingekommen zu sein, um auch mal in einer Eckkneipe das alte Berliner Kneipenleben mitzuerleben. Vielmehr scheint das ebenfalls „ihre“ Stammkneipe zu sein, in der sie sich regelmäßig treffen. Und es ist zu wünschen und zu hoffen, dass das auch die nächsten Jahre so bleibt: eine klassiche Berliner Kneipe, mit verschiedenartigem „Stammpublikum“, das diese Kneipe am Leben erhält und ihren ursprünglichen Charakter bewahrt.

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Kommentare
  1. Beim nächsten Berlinbesuch definitiv Pflicht….der Laden hört sich klasse an.
    Ihr solltet mal wieder neue Kneipen Posten!
    Gruß aus dem Rheinland

  2. eckenkneipier sagt:

    Wir arbeiten daran 😉 Herzliche Grüße ins Rheinland!

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