Archiv für die Kategorie ‘Kritik und Rezensionen’

Die kleine Kneipe

Veröffentlicht: Mai 15, 2016 von eckenkneipier in Kiez, Kritik und Rezensionen, Steglitz
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Zugegeben, es ist schon eine kleine Reise bis „Zur kleinen Kneipe“ in Lankwitz – außer natürlich man wohnt im Süden Berlins, insbesondere in Lankwitz, denn öffentlich ist diese kleine Kneipe nicht ganz so gut zu erreichen. Aber selbst dann lohnt sich die Fahrt, denn es handelt sich hierbei um ein ausgesprochen schönes Berliner-Kneipen-Expemlar. So wurden wir gleich beim Eintreten von der fröhlichen Stimmung in Beschlag genommen und von einer freundlichen Wirtin aufs herzlicheste begrüßt.

Und auch wenn der von außen beworbene Kicker auf Grund des Rauchergesetztes dem Nichtraucherbereich weichen musste, profitiert man dafür von einer warmen Küche bis 23 Uhr. Was nicht heißt, dass es nicht trotzdem sportlich hoch geht, da hier die „Lutschpuppen“ für die B-Liga den Dartpfeil werfen… Wem das zu gefährlich ist, kann sich im Sommer in den ruhigen Biergarten-Bereich draußen zurückziehen – ein Grill steht schon bereit.

 

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Bierlaube

Veröffentlicht: März 13, 2016 von eckenkneipier in Friedenau, Kiez, Kritik und Rezensionen
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Bierlaube__Steglitz

Direkt am Grazer Platz in Fridenau befindet sich die Bierlaube – das gemütliche Gartenlokal. Zugegebener Maßen ist es etwas unfair, wenn man diese Kneipe dann bei einem ungemütlichen und kalten März-Abend besucht und so dem Biergarten keine Chance geben kann. Doch Bier, das gute, alte Schultheiss, gibt es auch drinnen. In einer etwas dunklen und auch nicht so richtig gemütlichen Stube. Jedoch kann man der Kneipe ein gewisses Flair dann doch nicht absprechen. Leider war die Wirtin und das verbleibende Publikum dann den späten Gästen nicht ganz so wohlgesonnen, aber zumindest ein letztes Bier kurz vor Schließzeit haben wir dann doch bekommen – wenn auch begleitet mit der Anmerkung „hätten wir doch mal zugeschlossen“.. Nun ja.

Zur Pinte

Veröffentlicht: Februar 6, 2016 von eckenkneipier in Kritik und Rezensionen, Neukölln
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Zur-Pinte_Neukoelln

Neukölln weiß immer noch zu überraschen. So zum Beispiel mit der Fuldastraße; die sich, trotz unmittelbarer Nähe zur Weserstraße, einem kleinen allseits bekannten, gallischen Dorf nicht unähnlich, gegen das Umwandeln der klassischen Eckkneipe zur Hipsterbar auf unaufgeregte Art und Weise wehrt, wie etwa in Form der „Zur Pinte“.  Einer kleinen (wie schon am Namen erkennbar) unprätentiösen, klassischen Eckkneipe. (mehr …)

Goldener Anker

Veröffentlicht: April 19, 2015 von eckenonkel in Kritik und Rezensionen, Spandau
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Goldener-Anker_Spandau

Reden wir ausnahmsweise mal nicht über Bier. Reden wir über Essen, insbesondere über Schnitzel. Wer diese nämlich in ausgezeichneter Zubereitung sucht, der ist im Goldenen Anker in der Fischerstraße in Spandau genau richtig. Frisch paniert und gebraten, optional mit hausgemachter, wirklich guter Champignonrahmsauce, kommen sie üblicherweise mit Bratkartoffeln daher und sind einfach lecker. Die Preise liegen zwischen sieben und zehn Euro, was gegeben die Qualität nicht übertrieben teuer ist. Für Sparfüchse gibt es Schnitzelabende und, ja, auch ganze -tage. Ganz lassen wir das Thema Getränke nicht außen vor: das Kindl ist gut vertretbar aber nicht außerordentlich, bemerkenswerter ist umso mehr der Digestiv, der frei nach Wahl ist und aufs Haus geht. Das Ganze wird abgerundet durch eine Bedienung, die freundlich, aufmerksam und charmant ist. Alles in allem: kulinarisch und atmosphärisch eine herausragende Eckkneipe.

Klein Zaches

Veröffentlicht: November 16, 2014 von eckenkneipier in Kiez, Kritik und Rezensionen, Wedding
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Krissi_WeddingBetritt man das „Klein Zaches“, so fühlt man sich wie von Zauberhand in eine andere Welt katapultiert oder besser zumindest in einen anderen Kiez: Charlottenburg. (mehr …)

Kaputter Heinrich

Veröffentlicht: Oktober 10, 2013 von eckenkneipier in Kritik und Rezensionen, Moabit
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Zum-kaputten-Heinrich_Moabit

Jedem wahren Freund der Eckkneipe sei dieses großzügige „Berliner Traditionsgasthaus“ wie es sich selber nennt wärmstens empfohlen. Schon von Weitem kann man das herrschaftliche Haus an der – zugegeben etwas zu stark befahrenen – Kreuzung ausmachen. Ganz unten, an der Ecke natürlich, befindet sich dann diese großzügige Kneipe, die dem geneigten Gast nicht nur frisch gezapftes Schultheiss bietet, sondern auch eine Vielzahl an warmen und kalten Speisen.

Die Bulette sowie Currywurst können wir dabei uneingeschränkt empfehlen, für weitere kulinarische Entdeckungen blieb leider keine Zeit. Das kann aber hoffentlich bald bei einem erneuten Besuch vorzugsweis während eines torreichen Hertha-Spiels nachgeholt werden: denn laut Ankündigung wird dann pro Hertha-Tor ein 0,2-Bier von der Wirtschaft ausgegeben. Eine Kundenbindungsmaßnahme die bekanntermaßen wirkt – auch bei uns. Von daher auf bald zu einem Herthanerschen Torreigen im kaputten Heinrich!