Mit ‘Berliner’ getaggte Beiträge

Hauptmann von Köpenick

Veröffentlicht: März 24, 2014 von eckenonkel in Köpenick
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Hauptmann_Koepenick

Direkt an der S-Bahn Köpenick und auf halbem Weg zur Alten Försterei gelegen ist der Hauptmann einer der Treffpunkte für Union-Fans vor und nach dem Heimspiel. Zu diesen Terminen ist die Kneipe brechend voll, auf den Bildschirmen laufen die Zusammenfassungen der Spiele und die Stimmung ist … nun ja, wie das Tagesergebnis eben. An anderen Tagen kommt der Hauptmann über den Status einer durchschnittlichen Eckkneipe nicht hinaus, punktet aber nach wir vor mit seiner zentralen Lage und der Tatsache, dass er allein auf weiter Flur ist. Alles in allem also ein Laden für den Fußballsamstag, für den ruhigen Skatabend fährt man am besten in die Köpenicker Altstadt.

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Café Prenzlau

Veröffentlicht: Februar 24, 2014 von eckenonkel in Prenzlauer Berg
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Cafe-Prenzlau_Prenzlauer-Berg

Das Café Prenzlau ist eine Kneipe vom alten Schlag. So, wie man sie sich als Zentrum geselligen Lebens vorstellt. Die Räumlichkeiten sind groß, sogar so groß, dass man hier Familien- und ähnliche Feiern abhalten kann. Und das kann man sogar, genau genommen wird damit auch nicht nur geworben, sondern man glaubt der Pinte im Gegensatz zu vielen anderen sogar, dass hier ab und an gefeiert wird. (mehr …)

Nordring

Veröffentlicht: September 24, 2013 von eckenonkel in Prenzlauer Berg
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Bierbar-Nordring_v0.2_Prenzlauer-Berg

Der Nordring ist ein weiterer Überlebenskünstler im Prenzlauer Berg. Eingezwängt zwischen Szene-Pizzerien und vietnamesischen Garküchen wirkt die Kneipe an der Ecke Stargarder Straße/Greifenhagener Straße wie ein Relikt aus alten Arbeiterviertelzeiten, das sich tapfer gegen die fortschreitende Gentrifizierung stemmt. Innen recht gemütlich ausgestattet überzeugt die Kneipe vor allem durch eine Jukebox, deren durchgängig mit hoher Lautstärke abgespielten Gassenhauer den ein oder anderen Gast gelegentlich zum spontanen Mitsingen animieren. In der gut besuchten Kneipe herrscht eine gelassene Fröhlichkeit, das Wirtehepaar ist zuvorkommend und das Berliner Pilsener vom Fass kommt erfrischend daher. Infrastrukturell sehr gut an der S- und U-Bahn Schönhauser Allee gelegen bietet der Nordring nicht nur denjenigen, die dem Prenzlauer Treiben für einen Moment entfliehen möchten eine jutefreie Herberge, sondern ist auch für in anderen Bezirken ansässige Freunde der Eckkneipenkultur eine Anreise wert.

Marktschenke

Veröffentlicht: September 11, 2013 von eckenonkel in Mitte
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Marktschenke_Mitte

Nein, sie ist nicht besonders schön, nein, sie hat keinen Kicker und auch keinen Billardtisch und, ja, Schenke kann man auch mit ‚ä‘ schreiben – aber sie ist verdammt zentral direkt am Alex gelegen und damit die einzige Eckkneipe ihrer Art in einer ansonsten durchmondänisierten, hotel- und touridurchsetzten, charakterlosen Ecke Berlins. Das macht sie bei bestimmten Gelegenheiten zum rettenden Anker und damit nennens- und vor allem erhaltenswert. Die zentrale Lage führt dazu, dass die Pinte meist recht gut besucht ist und der nette Wirt und das wechselnde Bierangebot (unlängst gab es neben den standardmäßig ausgereichten Berliner Pilsener und Jever das Bayreuther Zwick’l) vermögen durchaus zu erfreuen. Alles in allem: keine Eckkneipe der besonderen Art aber aufgrund ihres Überlebenswillens in sonst so unwirtlicher Umgebung ein Etablissement, dem man auf der Durch- oder Heimreise einmal einen Besuch abstatten kann.

Spitteleck

Veröffentlicht: Mai 24, 2013 von eckenonkel in Mitte
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Spitteleck_Mitte

Es ist abends um 22:00 Uhr, Du sitzt auf Gründen, die Dir immer weniger plausibel erscheinen wollen, in Mitte und willst eigentlich nur noch ein Bierchen in angemessenem Ambiente trinken und danach schlafen gehen? Dann nimm die U2 Richtung Westen oder die U6 gen Süden, aber setze Deine Hoffnungen um Himmels willen nicht auf das Spitteleck. Denn die statistische Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Du dort von einem mürrisch-abweisenden Wirt mit den Worten „Nee, is nicht Kolleje, ‚ck hab Feierabend“ empfangen wirst und sehr eindeutig und nachdrücklich des Etablissements verwiesen wirst. Auch die Versicherung, dass es sich garantiert nur um ein kleines Feierabendbier handelt, wird das Herz des Hausherrn nicht zum Erweichen bringen. Genauso geschah es uns sogar zweimal, immer um etwa diese Zeit. Wir mögen verwöhnt sein mit netten und einladenden Eckkneipiers in Berlin, aber eine solche offensichtlich tourismusinduzierte Verweigerung jeglicher Gastfreundschaft hast uns sehr verärgert. Und so möchte man dem Eckkneipensuchenden in Anlehnung an Heinrich Böll zurufen „Wanderer, kommst Du zum Spi..“, dann lass die Finger vom Spitteleck.

Schmales Handtuch

Veröffentlicht: Februar 3, 2013 von eckenonkel in Tempelhof
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Eckkneipe Schmales Handtuch

Beim Besuch dieses wirklich empfehlenswerten Etablissements lohnt es sich, beim von der netten Besitzerin professionell gezapften Bier zwei Fragen vertieft zu diskutieren. Erstens: was war hier wohl los, als der Flughafen noch in Betrieb war? Zentraler kann ein Laden für den durstigen Flugreisenden nicht liegen – man stolpert sozusagen direkt vom Gepäckband hinein. Auch dieser Tage kann sich das Schmale Handtuch über mangelnde Kundschaft nicht beklagen – gegenläufig zum bedauernswerten Trend weg von der Eckkneipe hin zur Lounge oder zum heimischen TV-Gerät zieht das Handtuch nach wie vor eine bemerkenswerte Anzahl an Gästen an. Ob es sich um ehemalige oder vergangenheitsbewusste Fluggäste oder um Anlieger, die in dem sonst weitgehend eckkneipenfreien Kiez noch Unterhaltung suchen handelt, ließ sich nicht klären. Offen bleibt: was war hier früher los? Und bei aller rekordverdächtigen Schmalheit: was hat der Laden mit einem Körpertrocknungsgerät zu tun?

Quell-Eck

Veröffentlicht: Dezember 4, 2012 von eckenonkel in Mitte
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Quelleck_Mitte

Der wohl letzte Ort der urtümlichen Gemütlichkeit in Berlin Mitte. Trotz des irreführend modernen Logos, das an den Standort eines längst vergangenen Versandhauses erinnert, hat das Quell-Eck alles zu bieten, was eine Eckkneipe ausmacht: Gemütlichkeit, fürsorgliche Umsorgtheit und, wie das Sky-Logo erahnen lässt, einen angemessenen aber nicht einnehmenden Raum für sportliche Darbietungen. Ein Klassiker mit Nehmer- und Geberqualitäten!