Mit ‘Schultheiss’ getaggte Beiträge

Bierlaube

Veröffentlicht: März 13, 2016 von eckenkneipier in Friedenau, Kiez, Kritik und Rezensionen
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Bierlaube__Steglitz

Direkt am Grazer Platz in Fridenau befindet sich die Bierlaube – das gemütliche Gartenlokal. Zugegebener Maßen ist es etwas unfair, wenn man diese Kneipe dann bei einem ungemütlichen und kalten März-Abend besucht und so dem Biergarten keine Chance geben kann. Doch Bier, das gute, alte Schultheiss, gibt es auch drinnen. In einer etwas dunklen und auch nicht so richtig gemütlichen Stube. Jedoch kann man der Kneipe ein gewisses Flair dann doch nicht absprechen. Leider war die Wirtin und das verbleibende Publikum dann den späten Gästen nicht ganz so wohlgesonnen, aber zumindest ein letztes Bier kurz vor Schließzeit haben wir dann doch bekommen – wenn auch begleitet mit der Anmerkung „hätten wir doch mal zugeschlossen“.. Nun ja.

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Zum Lindenblatt

Veröffentlicht: März 5, 2016 von eckenkneipier in Friedenau, Kiez
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Zum-Lindenblatt_Steglitz

Von außen kommt diese alte Berliner Eckkneipe in Friedenau noch etwas unscheinbar daher, doch erst einmal eingetreten, fühlten wir uns gleich in die alte Welt der Berliner Kneipen-Hochkultur versetzt: Alte Berliner Zeichnungen und Gemälde an den Wänden, gemischtes Stammpublikum und eine hölzerne Empore, erreichbar über eine gesonderte Treppe. Und wenn auch in der frühen Abendstunde noch etwas leer, so konnte man den lebhaften Fußballdiskussionen doch entnehmen, dass diese Sky-Bar bei Fußballübertragungen durchaus voll werden kann. Wer jedoch lieber aktiven Sport vorzieht kann hier auch hervorragend Dart spielen und bekommt dazu, quasi als kleinen Tribut an die neuen Zeiten, auch ein Allgäuer Büble – aber natürlich trotzdem weiterhin ein klassisches Schultheiss. Es ist zu hoffen, dass dieses Konzept aufgeht!

Zur Pinte

Veröffentlicht: Februar 6, 2016 von eckenkneipier in Kritik und Rezensionen, Neukölln
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Zur-Pinte_Neukoelln

Neukölln weiß immer noch zu überraschen. So zum Beispiel mit der Fuldastraße; die sich, trotz unmittelbarer Nähe zur Weserstraße, einem kleinen allseits bekannten, gallischen Dorf nicht unähnlich, gegen das Umwandeln der klassischen Eckkneipe zur Hipsterbar auf unaufgeregte Art und Weise wehrt, wie etwa in Form der „Zur Pinte“.  Einer kleinen (wie schon am Namen erkennbar) unprätentiösen, klassischen Eckkneipe. (mehr …)

Zum goldenen Fass

Veröffentlicht: November 28, 2015 von eckenkneipier in Charlottenburg, Kiez
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Zum-goldenen-Fass_Charlottenburg

Der geneigte Leser (und wahrscheinlich noch mehr der etwas weniger geneigte), mag sich wohl ab und an die Frage stellen, was es ist, dass uns immer wieder, ob Wind und Regen, Schneetreiben oder aber strahlender Sonnenschein, in diese nach abgestanden Rauch riechenden, dunklen und manchmal zugegebener Maßen auch schäbigen Biertempel zieht.

Ist es das billige Bier? Die nostalgische Suche nach einem letzten Rest Geborgenheit in einer anonymisierten Großstadt? Flucht aus dem Alltag? Oder doch nur ein animalische Revierabstecken? Wahrscheinlich wie so oft von allem ein bisschen. Doch wer einmal das „Goldene Fass“ betreten hat, dem stellt sich die Frage nicht mehr. Die Kneipe ist Antwort genug.

Schräg gegenüber vom Charlottenburger Schloss, direkt an der S-Bahn-Station Westend gelegen, findet man in dieser Altberliner Kneipe all das was eine gute Eckkneipe ausmacht: klassisch holzvertäfelte Einrichtung, eine freundliche, immer zu einem kleinen Gespräch aufgelegte Bedienung mit zugehörigem Stammpublikum – und trotz der Lage immer noch günstigem Bier (1,90,- 0,3 Schultheiss). Wer sich vorab ein eigenes Bild machen möchte, dem sei dieses Video ans Herz gelegt:

U-Bahn Quelle

Veröffentlicht: September 23, 2015 von eckenonkel in Friedrichsfelde
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U-Bahn-Quelle_Friedrichsfelde

Machen wir es kurz. Die U-Bahn-Quelle gehört zu den Top-Ten der Eckkneipen in Berlin, mit allem was dazugehört: gepflegtes, leckeres Schultheiss, eine nette Wirtin, heitere Musik, ein gut aufgelegtes und vielzähliges Publikum und zumindest als wir dort waren ein Dart-Turnier, das sich sehen lassen kann. Wen also nach dem Besuch des Tierparks der Durst überkommt, dem sei ein Besuch in diesem Juwel der Eckkneipenlandschaft dringend angeraten.

Bienenkorb

Veröffentlicht: Mai 11, 2015 von eckenonkel in Neukölln
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Bienekorb_Neukoelln
Ein großer Raum, Rauchschwaden, eine grummelige Wirtin, eine Jukebox, bestens gezapftes Schultheiss, beizeiten tanzende Menschen – was braucht es mehr, um sich in einer Eckkneipe wirklich wohl fühlen zu können? Der Bienenkorb ist eine Eckkneipe vom alten, ehrlichen Schlage, die sich zu Recht im Untertitel ‚Altberliner Bierlokal‘ nennt, was treffender nicht sein könnte. Wunderschön an der Ecke Hermannstr. 164 gelegen macht sie den anderen Eckkneipen in Neukölln, unter denen sich viele ernstzunehmende Rivalen befinden, mit Leichtigkeit Konkurrenz. Alles in allem ist der Bienenkorb in der Tat ein schönes Kleinod in der Neuköllner Eckkneipenlandschaft, das sich hoffentlich allen Trends zum Trotz noch ein Weilchen halten wird.

Skatklause

Veröffentlicht: Mai 2, 2014 von eckenkneipier in Tegel
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Skatklause_Alt-Tegel

Die Schlieperstraße ist mit ihren zahlreichen Eckkneipen sowetwas wie die Königsallee der Eckkneipen in Alt-Tegel. Und die Skatklause die unumstrittene Königin – und ihr Name vermittelt bereits, was den Untertan dort erwartet: ein kleines Reich der Gemütlich- und Herzlichkeit. (mehr …)

Goldener Adler

Veröffentlicht: Februar 28, 2014 von eckenonkel in Reinickendorf
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Goldener-Adler_Reinickendorf

Die Eckkneipe als Männerdomäne – mit dieser weitverbreiteten Sicht räumt der Goldene Adler in der Schillingstr. 26 (im Übrigen zu Recht) gründlich auf. Bereits beim Eintreten wurden wir von zwei Damen mittleren Alters, die es sich am Tresen gemütlich gemacht haben, recht derbe empfangen. Die Wirtin – nicht unfreundlich aber gleichermaßen unprätentiös – rundete das Trio ab. Den Herrn am Tresen, der als einziger weiterer Gast in der Rolle des Statisten anwesend war, kann man in dieser Konstellation nur als Quotenmann bezeichnen.

Während der Goldene Adler ansonsten eine mittelmäßige Kneipe ist, die von deutlich interessanteren und gemütlicheren Etablissements im Goldgräberbezirk Reinickendorf umgeben ist, so war uns die Erfahrung der Eckkneipe als praktisch reiner Frauendomäne neu. Allein dies lohnt einen Besuch, wenngleich dieser vermutlich nur von kurzer Dauer sein wird, da ein privates Gespräch in dieser Konstellation praktisch nicht möglich war. Alles in allem: interessant, aber für ein gepflegtes Bier in Ruhe und Frieden unbrauchbar.

Oldieclub

Veröffentlicht: Februar 19, 2014 von eckenkneipier in Reinickendorf
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Oldiesclub_Reinickendorf

Mit dumpfen Dröhnen durchbricht nur wenige hundert Meter über uns ein unförmiger Schatten die dunklen Wolkenmassen. In der Luft liegt ein Hauch von Kerosin, am Boden treibt der kalte Ostwind Tüten und Zigarettenstummel vor sich her. Unschwer zu erraten: Diesmal hat es uns nach Reinickendorf verschlagen – dem Geheimtipp findiger Immobilienhändler, aber auch Geheimtipp für alle Eckkneipenfreunde. (mehr …)

Kaputter Heinrich

Veröffentlicht: Oktober 10, 2013 von eckenkneipier in Kritik und Rezensionen, Moabit
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Zum-kaputten-Heinrich_Moabit

Jedem wahren Freund der Eckkneipe sei dieses großzügige „Berliner Traditionsgasthaus“ wie es sich selber nennt wärmstens empfohlen. Schon von Weitem kann man das herrschaftliche Haus an der – zugegeben etwas zu stark befahrenen – Kreuzung ausmachen. Ganz unten, an der Ecke natürlich, befindet sich dann diese großzügige Kneipe, die dem geneigten Gast nicht nur frisch gezapftes Schultheiss bietet, sondern auch eine Vielzahl an warmen und kalten Speisen.

Die Bulette sowie Currywurst können wir dabei uneingeschränkt empfehlen, für weitere kulinarische Entdeckungen blieb leider keine Zeit. Das kann aber hoffentlich bald bei einem erneuten Besuch vorzugsweis während eines torreichen Hertha-Spiels nachgeholt werden: denn laut Ankündigung wird dann pro Hertha-Tor ein 0,2-Bier von der Wirtschaft ausgegeben. Eine Kundenbindungsmaßnahme die bekanntermaßen wirkt – auch bei uns. Von daher auf bald zu einem Herthanerschen Torreigen im kaputten Heinrich!